10 Vorteile von DIY-Hochzeits­einladungen (und Papeterie)

Wenn du uns schon länger folgst, wirst du es von uns schon das ein oder andere Mal gelesen oder gehört haben: Wir LIEBEN DIY-Hochzeitspapeterie. Es gibt wahnsinnig viele Gründe, die dafür sprechen, eure Hochzeitseinladungen selber zu machen. Natürlich verstehen wir auch jede(n), der das nicht will. Die beliebtesten Argumente dafür sind übrigens fehlende Zeit oder Kreativität. Oder ihr habt einfach keine Lust. Das ist absolut okay, aber wenn ihr bis hierher gelesen habt, dann wollt ihr euch vielleicht doch noch überzeugen lassen 😉 Es folgt also eine kleine Liebeserklärung an selbst gemachte Hochzeitspapeterie in 10 Akten.

1. Es kann günstiger sein

Fangen wir mit dem Grund an, der für uns nur zu 50 % stimmt. Denn selbstgemacht heißt nicht immer auch günstiger! Gerade wenn ihr eine aufwendige Papeterie gestaltet, für die ihr viele neue Werkzeuge anschaffen müsst, ist das teils nicht der Fall. Auch „Lehrgeld“ – sowohl für Versuche, die nicht gelingen, als auch für Kurse oder Bücher die ihr euch anschafft, kommt eventuell on top. Aber natürlich ist in vielen Fällen eure Papeterie günstiger, vor allem im Vergleich mit individueller Papeterie von DesignerInnen wie uns.

2. Ihr lernt fürs Leben

Okay, zugegeben, das klingt jetzt ein bisschen nach Kalender-Spruch. Aber wenn ihr eure Hochzeitseinladungen und den Rest der Papeterie selber macht, werdet ihr wahnsinnig viel lernen. Egal ob durchs Ausprobieren oder indem ihr euch von Profis zeigen lasst, wie es geht: Design, Druck und Veredelung bieten unendlich viele Möglichkeiten euch neues Wissen anzueignen. Und wenn ihr dieses Wissen einmal habt, dann bieten sich sicher noch einige Gelegenheiten, es einzusetzen. Denkt nur mal an den nächsten Geburtstag, an Karten zur Geburt, Einladungen zu Partys und, und, und…

Persönliche Einladungen

3. Eure Einladungen & Co. werden viel persönlicher

Macht euch schon mal darauf gefasst, dass eure Gäste sagen werden: „Man sieht, wie viel Liebe in euren Einladungen steckt!“ Denn ja, Selbstgemachtes steckt immer voller Liebe und Hingabe. Und das macht eure Papeterie wahnsinnig persönlich. Überleg doch mal, was mehr Gefühle bei dir auslöst: eine selbstgebastelte Karte zum Geburtstag, in die viel Zeit gesteckt wurde oder eine gekaufte. Natürlich stecken auch wir als Papeterie-Designer viel Liebe in eure Karten. Aber wir machen das jeden Tag. Und somit wird die Papeterie auch nie so persönlich, wie die, die ihr selbst entwerft, druckt und veredelt.

4. Kreativzeit und meditatives Arbeiten

Die meisten von uns verbringen ziemlich viel Zeit vor Bildschirmen. Unsere Abende füllen wir mit der Playstation, Netflix und Co. Wie wäre es, wenn ihr zur Abwechslung mal eure Hochzeitspapeterie selbst gestaltet? Der Prozess fördert eure Kreativität und regt die Gehirnzellen an. Und wenn ihr später für jeden eurer Gäste eine Einladungskarte faltet, veredelt, in einen Umschlag steckt und diesen beschriftet, dann ist das sogar richtig meditativ. Übrigens machen wir Arbeiten wie Siegel gießen, mit Blattgold veredeln oder Kalligraphieren auch am liebsten abends. Denn dabei kann man perfekt abschalten!

5. Eure DIY-Papeterie – eure Gestaltung!

…womit wir wieder bei der Kreativität wären. Selbstgemachte Einladungen könnt ihr genau so gestalten, wie es euch gefällt. Gerade die fertigen Karten, die ihr online bestellen könnt, treffen nie zu 100 % euren Geschmack. Ihr geht also Kompromisse ein, weil es eben keine Alternative gibt. Bei individueller Papeterie ist es oft mühselig, in Worte zu fassen, was euch gefällt und was nicht. Macht ihr diese jedoch selbst, könnt ihr einfach in Ruhe so lange herumprobieren und mit dem Design spielen, bis ihr absolut zufrieden seid.

Hochzeitspapeterie Gesamtkonzept

6. Alles passt perfekt zusammen

Und wenn ihr dann für eure Einladungen das Design gefunden habt, welches ihr liebt, dann ist es ganz einfach, den Rest eurer Papeterie dazu passend zu gestalten. So könnt ihr nicht nur sicher gehen, dass die einzelnen Karten zur Location, zur Jahreszeit und zu euch passen, sondern auch miteinander perfekt harmonisieren und eure Papeterie am Ende ein total stimmiges Gesamtbild ergibt. Und sei mal ehrlich: Liebst du es nicht genauso sehr wie wir, wenn alles perfekt zusammenpasst? Übrigens sind schon Paare zu uns gekommen, die die ersten Karten online bestellt haben, aber kurz danach das Design beim Anbieter aus dem Programm genommen wurde. Das kann euch nicht passieren, wenn alles in eurer Hand liegt.

7. Alle Bedürfnisse können beachtet werden

Ist es euch besonders wichtig, für eure Papeterie nur nachhaltige Materialien zu verwenden? Oder kommen eure Gäste aus verschiedenen Ländern und sprechen unterschiedliche Sprachen? You do you! Wenn ihr eure Hochzeitseinladungen selber macht, könnt ihr genau diese Dinge beachten und die ideale Lösung für euch finden. Gerade wenn ihr euch auch selbst um den Druck kümmert, könnt ihr einzelne Karten mit kleinen Änderungen drucken
(z. B. mit und ohne Standesamt-Info oder Hotel-Empfehlungen). Oder ihr könnt sogar die Gäste einzeln mit Namen anschreiben. Die Möglichkeiten sind endlos!

8. Ihr arbeitet in eurem eigenen Tempo

Ihr wollt eure Einladungen zu einem bestimmten Zeitpunkt verschicken? Bei einer DIY-Papeterie könnt ihr in eurem eigenen, idealen Tempo arbeiten. Und so Termine einhalten oder Infos kurz vor dem Druck noch abändern. Das ist vor allem bei der Tagespapeterie sehr wertvoll. Beim Sitzplan oder Menü ergeben sich häufig kurz vor der Hochzeit noch Änderungen. Druckt ihr die Papeterie selbst, seid ihr maximal flexibel und könnt abwarten, bis alles unter Dach und Fach ist.

Hochzeitseinladungen zusammen gestalten

9. Eine echte Quality-Time 

Macht eure DIY-Papeterie zu einer Quality-Time. Vor allem wenn ihr zu zweit an Einladungen & Co. arbeitet, fühlt sich das ein bisschen wie ein neues gemeinsames Hobby an. Aber auch alleine kann eure Papeterie eine besondere Me-Time werden. Wenn ihr viele Gäste habt und von jeder Karte 50 oder mehr Exemplare konfektioniert werden müssen, dann holt euch Verstärkung. Eure Familie und die TrauzeugInnen freuen sich einbezogen zu werden. Und mit den richtigen Snacks und Drinks wird sicher ein lustiger Abend draus. Aber Achtung:

Chips und Schokolade vertragen sich nicht gut mit Papier. Also passt gut auf, dass keine Flecken auf eure Karten kommen ;-).

10. Eure Papeterie ist 100 % einzigartig

Selbstgemacht heißt: Ihr beiden seid die einzigen Menschen auf der Welt, die genau diese Papeterie für ihre Hochzeit einsetzen. Und das werdet ihr auch für immer bleiben, denn ihr erschafft absolute Unikate. Na, hast du jetzt Lust bekommen, eure Einladungen selber zu machen? Dann ist der perfekte nächste Schritt und Einstieg in das Thema DIY-Papeterie unser Ideen-Camp Hochzeitseinladung! In 3 Schritten erstellen wir zusammen aus den 1000 Ideen, die auf Instagram und Pinterest auf euch einprasseln EURE konkrete Vision. Denn, dass kannst du uns glauben: Wenn man erst mal einen Plan hat, wie das Ergebnis aussehen soll, ist die Umsetzung nur noch halb so schwer!

Melde dich hier zum nächsten, kostenlosen Ideen-Camp an und gib mit uns und vielen anderen Brautpaaren 5 Tage lang Vollgas. Das ist total motivierend und inspirierend und du findest heraus, welche Einladung perfekt zu euch und eurer Hochzeit passt. Wir freuen uns, wenn du dabei bist. Aber vor allem freuen wir uns, wenn du jetzt überzeugt bist, dass es sich lohnt, eure Einladungen selber zu machen. Hab ganz viel Spaß dabei!

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